Unser Dorf soll schöner werden


Ausschnitt Westfalenpost
Die Kommission auf dem Rundgang


1997- ein bedeutendes Jahr für unser Dorf. Westönnen siegt beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" auf Kreisebene und erringt auf Landesebene die Bronzemedaille.

1999 wird Westönnen auf Kreisebene "Zweiter".

 

Die Bewertungskommission fasste ihren Besuch in Westönnen wie folgt zusammen:

 

Westönnen begrüßte die Bewertungskommission vor dem Verwalterhaus von Haus Lohe. Durch Umbau der Gesamtanlage entstand in den Jahren 1855 und 1885 ein Dreiflügelbau im Stil der Neugotik auf fast 700 qm Grundfläche, der in einem Landschaftsschutzgebiet mit Teichen, Gräften und üppigem Baumbestand eingebettet liegt. Haus Lohe ist von der Familie Hill- Green vollständig renoviert und zu Mietwohnungen umgebaut worden.

 

Die äußerst aktive Dorfgemeinschaft von Westönnen nimmt zum dritten Mal am Wettbewerb teil. Westönnen entwickelte sich am Hellweg zwischen den beiden Hauptverkehrsachsen Bahnlinie Dortmund- Paderborn im Norden und Bundesstraße 1 im Süden. Die B 1 wurde ausgebaut und an den Ortseingangsbereichen mit Baumtoren zur Verkehrsberuhigung versehen.

 

Dem historisch gewachsenen Ortskern mit seinen vielen Baudenkmälern wird die gemeindliche Bauleitplanung durch Darstellung eines Denkmalbereiches im Flächennutzungsplan gerecht.

Neue Wohngebiete an den Ortsrändern, aber auch der jüngste Bebauungsplan "Am Teekamp" im Zentrum des Dorfes zeichnen sich durch eine dem dörflichen Charakter angepasste Bebauung aus. Im Zentrum des Dorfes finden wir auch alle notwendigen Infrastruktureinrichtungen.

 

Aus den Anregungen einer Untersuchung zur Dorferneuerungsbedürftigkeit wurden bis heute die Gestaltung der Kirchstraße mit Verkehrsberuhigung, die umfangreiche Gestaltung des Umfeldes der Kirche St. Cäcilia mit Anschluss des Ehrenmals und des Friedhofes sowie eine große Anzahl privater Maßnahmen zur Erhaltung ortsbildprägender Bausubstanz verwirklicht.

 

Die Umbaumaßnahmen am Sportplatz sind noch nicht abgeschlossen. Im Eingangsbereich wurde ein ehemaliger Gewerbebetrieb abgerissen und ein Lärmschutzwall aufgeschüttet, der noch bepflanzt werden muss. Fußballfeld, Tennisplätze und Sportlerheime machen einen sehr gut gepflegten Eindruck.

 

 

Westönner und Mawicker Schützen haben das Ehrenmal in würdiger Form neu gestaltet. Die für Westönnen typischen Grünsandsteinmauern und Grünsandsteinfassaden wurden in großer Zahl restauriert. In einem historischen Grünsandsteingebäude befindet sich eine Kindertagesstätte.

 

Über 20 Vereine prägen in Westönnen das kulturelle und gesellschaftliche Leben. Viele waren zur Begrüßung der Bewertungskommission erschienen. Pünktlich zur Feier des 375jährigen Bestehens des Schützenvereins konnten ein Kassenhäuschen am Eingang zur Schützenhalle und eine Halle für Gerätschaften -im Stil der Halle angepasst- von den Schützen fertiggestellt werden.

 

Als letzte Amtshandlung vor ihrer Pension stellte die Direktorin der Grundschule den mit vielen Stauden bepflanzten Schulgarten vor. In einem hervorragenden Zustand befand sich auch diesmal wieder der Kinderspielplatz am Kettler- Platz unterhalb der Pfarrkirche.

 

In Westönnen fallen viele landwirtschaftliche Betriebe durch große asphaltierte Hofflächen auf. Einige Höfe sind durch tlw. Entsiegelung, durch Anlage von Brunnen- oder Beetanlagen und durch Fassadenbegrünungen verbessert worden. Im Ortszentrum haben sich durch Umnutzung landwirtschaftlicher Betriebsstätten mehr als 10 Handwerksbetriebe und mittelständische Betriebe angesiedelt.

 

Erfreulich ist die große Anzahl der in den letzten Jahren erfolgten Anpflanzungen von Einzelbäumen in Privatgärten und Hofflächen; auch die Anzahl der begrünten Fassadenflächen nahm zu, wenngleich im älteren Dorfbereich noch Nachholbedarf festzustellen ist. In der Oststraße sind die Flächen unter 2 Linden mit Verbundsteinen gepflastert worden. Diese Bepflasterung sollte zugunsten einer Bepflanzung mit Rasen oder Efeu ersetzt werden. Der Hof Böhmer präsentierte sich wieder einmal mit einem außergewöhnlich geschmackvollen Blumenschmuck.

 

Im Süden des Dorfes werden die drei Schleddentäler durch Anpflanzungen an Wirtschaftswegen und durch einzelne Gehölzanpflanzungen gut in die Landschaft eingebunden.

 

Der Norden des Dorfes ist durch zahlreiche Gehölzgruppen und Begleitgrün an Gewässern und Wirtschaftswegen geprägt.; Haus Lohe könnte durch eine alleeartige Wegebepflanzung noch näher an das Dorf angebunden werden. Eine stärkere Bepflanzung von Wirtschafts- und Verbindungswegen sind auch östlich und westlich von Westönnen wünschenswert.

 

Die Dorfgemeinschaft Westönnen wird auch in Zukunft von der Eigeninitiative ihrer Vereine profitieren; ihr ökologisches und ökonomisches Bewußtsein eröffnet dem Dorf gute Zukunftsaussichten. Die Bewertungskommission wurde vom Meisterchor des MGV Cäcilia in der Schützenhalle mit drei Liedern verabschiedet.

 

Autor: Franz Georg Wegener

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